. . . Literatur

 

 

 

 

 

"Jagd"   Naturschutz oder Blutsport?

 

Th. Winter

Winter Buchverlag Passau

 

 

 

 

Bestellmöglichkeit :

www.winter-buchverlag.de

 

Preis: 19,90 Euro    (zzgl. Porto)

 

"Das Geheimnis des Waldes"

2. Auflage

Rudolf Pohlenz

 

44 Seiten Märchen,

DIN-A5 Format

 

 

Bestellmöglichkeit :

info@tatort-wald.de

 

Preis:  3,00 Euro     (zzgl. Porto)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Von der Jagd und den Jägern"

Karl-Heinz Loske

 

328 Seiten, Paperback

 

 

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MV-Buchhandel

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oder für 18,50 Euro (incl. Porto)

über den Autor direkt

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Trotzdem schießen die Jäger immer mehr Tiere. In diesem Buch stellt der Biologe Dr. Karl-Heinz Loske den Mythen der Jäger ökologische Tatsachen gegenüber. Sie belegen, dass die Hobbyjagd keine ökologische Berechtigung hat. Jäger wollen töten, obwohl sie es nicht müssen. Warum? Jäger haben ihre innere Verbindung zur Natur verloren und sind auf der Suche nach sich selbst. Für den Autor ist die blutige Hobbyjagd eine pseudolustgesteuerte, kulturell konditionierte, seelische Krankheit, die sich aus der Überbetonung des Männlichen speist und das Tier zur Sache degradiert. Ausführlich werden die Motivationen der Jäger beleuchtet.
Weder Gottvater noch die Evolution zwingen uns, Lebewesen Schmerz und Leid zuzufügen. Der Jäger, der nicht mehr jagen will, muss seine männliche Energie nutzen, um den Weg des Edlen Kriegers zu beschreiten. Auf diesem Weg erkennt er seine wahren seelischen Bedürfnisse und entdeckt eine Natur, die nicht von Manipulationen, sondern vom Prinzip der Partnerschaft geprägt wird. Der Jäger, der seine Waffe fortlegt und dem Bruder Tier Schutz gewährt, wird mit dessen Vertrautheit und Zuneigung belohnt. Nur er kann sich glaubhaft auf den Heiligen Hubertus berufen.


Über den Autor:
Dr. Karl-Heinz Loske, Jahrgang 1956, wuchs in der westfälischen Hellwegbörde auf und studierte in Höxter, Essen

und Bonn. Er ist seit 21 Jahren Inhaber des Büros Landschaft und Wasser und arbeitet als unabhängiger, vereidigter Umweltsachverständiger. In seinen Publikationen befasst er sich vor allem mit den Themen Umweltverträglichkeit, Landschaftsökologie und Artenschutz

 

 


 

» Vegane Lebensstile «

Buchtipp:  Angela Grube

 

Warum entscheiden sich Menschen für eine vegane Lebensweise?

Wer sind diese Veganer?

Wie gestaltet sich ihr Alltag?

 

Antworten auf diese und andere Fragen gibt die vorliegende sozialwissenschaftliche Untersuchung.

Sie analysiert den Lebensstil von Veganern in Deutschland und beleuchtet Motive, Einstellungen, Konsumverhalten und biografische Erfahrungen.

 

“Die Arbeit von Angela Grube ist in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich:

Sie thematisiert nicht nur eine in der Pädagogik wenig beachtete Problematik in sehr anspruchsvoller

Weise versiert auf sehr umfangreichem Literaturhintergrund, sondern sie bearbeitet das begriffliche

und konzeptionelle Erlebnis im Rahmen einer sehr eigenständigen qualitativen und quantitativen

Untersuchung und formuliert schließlich Konsequenzen für einige Beispiele (z.B. Kinderbücher)

die viel Kenntnis und praktische Erfahrung zeigen.”

 

Dr. Holger Grabbe (Universität Bielefeld)

Die Autorin: Angela Grube (Jg. 1970) ist Diplom-Pädagogin und studierte Psychologie,

Politik- und Erziehungswissenschaften in Duisburg und Bielefeld.

Erhältlich in jeder Buchhandlung oder direkt bei:

ibidem-Verlag • Melchiorstr. 15 • 70439 Stuttgart Tel.: 0711/9807954 • Fax: 0711/8001889

 

ibidem@ibidem-verlag.de

www.ibidem-verlag.de

ISBN 3-89821-538-5 150 S., Paperback,

€  22,00

 


 

 

» Die Fleischmafia «  

Buchtipp: Adrian Peter

 

Schonungslose Enthüllung unglaublicher Zustände in der deutschen Fleischindustrie.

Das Buch zum Steak – »Die Fleischmafia« guckt über den Tellerrand und enthüllt üble Geschäftemacherei.

 

Grünlich schimmerndes Hack oder uralte Rumpsteaks, deren muffiger Geschmack von würziger Marinade getarnt wird – das ist widerlich, klar. Daran gestorben ist glücklicherweise noch niemand. Und wer nicht essen will, was ihm eine von rasendem Preisdumping angetriebene Industrie auf den Teller schmuggeln will, hat außerdem beim Einkauf die freie Wahl – und bald auch noch ein neues Verbraucherschutzgesetz, das Transparenz schaffen soll.

Bauchgrimmen müsste dem Verbraucher indes verursachen, was in der aktuellen Berichterstattung über die ungeheuerliche Schlamperei in Schlachtbetrieben nur am Rande Erwähnung findet: dass bei der Herstellung solcher Erzeugnisse die Menschenrechte oft mit Füßen getreten werden.

 

Der Journalist Adrian Peter, damals freier Mitarbeiter, heute stellvertretender Chefredakteur der ARD-Sendung Report Mainz, erhielt im Frühsommer 2003 von einem Zuschauer den Hinweis, rumänische Arbeiter würden in deutschen Schlachthöfen zu Hungerlöhnen ausgebeutet. Im Zuge seiner Nachforschungen stieß Peter nebenher auf unsägliche hygienische Zustände und auf Anordnungen, nach denen die Arbeiter Fleisch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umpacken mussten, um es als Frischware an Billiganbieter zu liefern. Vor allem aber entdeckte Peter, dass die Fleischbranche »in einem Maße für Kriminalität anfällig (ist), wie man es sonst eher aus dem Rotlichtmilieu kennt: Gewerbsmäßiger Betrug, Körperverletzung, illegaler Waffenbesitz, Menschenhandel, Dokumentenfälschungen, Drogenhandel, Brandstiftung sind nur einige der Delikte, auf die ich im Laufe der Jahre bei meinen Recherchen stieß.«

 

Seine Erkenntnisse präsentierte Peter in verschiedenen Sendungsbeiträgen und Anfang dieses Jahres in dem Fernsehfilm Die Fleischmafia. Jetzt hat er sie zum Nachlesen aufbereitet – wie bestellt zu den jüngsten Gammelfleischfunden. Nüchtern und sachlich dokumentiert der Autor Ortstermine und Aktenfunde, Interviews mit Staatsanwälten und Lebensmittelkontrolleuren, mit Managern und Subunternehmern – die hier endlich einmal beim Namen genannt werden – und mit Arbeitern, von denen manche lieber anonym bleiben. Die Lektüre raubt einem fast den Atem.

 

Die gesetzliche Regelung der Dienstleistungsfreiheit im größer gewordenen Europa bietet Schlupflöcher, die von kriminellen Elementen skrupellos ausgenutzt werden: Firmen im Ausland müssen dort von Rechts wegen einen funktionierenden Schlachthof betreiben, um Aufträge aus Deutschland annehmen zu können. Vor Ort fand Adrian Peter jedoch oft nur eine Briefkastenadresse. Nach den Sozialabkommen mit den osteuropäischen Ländern dürfen deutsche Unternehmen festgelegte »Kontingente« von Arbeitern für eine begrenzte Zeit beschäftigen, die von Rechts wegen deutsche Löhne erhalten sollen. De facto ist daraus ein regelrechter Menschenhandel entstanden, bei dem Polen, Rumänen und andere Osteuropäer für Hungerlöhne Knochenarbeit am Fließband verrichten, in engen Unterkünften eingepfercht und durch drastische Einschüchterungsmaßnahmen zum Kuschen gebracht werden. Als einige Rumänen die paar Euro Gehalt einzufordern wagen, die ihnen zustehen, rücken sogar mit Baseballschlägern bewaffnete Prügler an. Und wenn es in der Produktion Probleme gibt, wenn etwa wegen Lohndumpings oder überlangen Arbeitszeiten ermittelt wird, dann waschen die Unternehmer, wie ein Staatsanwalt sagt, »die Hände in Unschuld und sagen, das ist nicht unser Problem, wir wissen nicht, was bei dem Subunternehmer los ist«.

 

Die gnadenlose Ausbeutung osteuropäischer Arbeiter zeige, dass die wenigsten Fleischbosse ein soziales Gewissen besäßen, schreibt Adrian Peter: »Dass sie verantwortungsvoller mit dem Produkt Fleisch oder dem Verbraucherschutz umgehen, ist insofern kaum zu erwarten.«

 

Adrian Peter,  Die Fleischmafia (Kriminelle Geschäfte mit Fleisch und Menschen)

Econ Verlag, Berlin 2006; 210 S.

€  16,95

www.ullsteinbuchverlage.de