. . . Thema:  Fisch   

 

 

 

 

 

Wenn Fische schreien könnten…

 

 

Viele Menschen meinen, Fisch zu essen sei OK, weil Fische keine Schmerzen empfänden und ja vor dem Töten natürlich leben dürften. Es wird Zeit, mit diesen Mythen aufzuräumen!

 

Strafgerichte haben inzwischen die strafrechtlich relevante erhebliche Leidensfähigkeit von Fischen als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz rechtskräftig bestätigt, wie die Tierschutzorganisation PETA mitteilt. Neuste Forschungsergebnisse bestätigen, dass Fische ebenso starke Schmerzen empfinden können wie Säugetiere. Aber nicht nur das: Fische unterscheiden und erkennen ihre Artgenossen, sie benutzen Werkzeuge, spielen, verfügen über ein Langzeitgedächtnis und soziale Intelligenz. Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts sprechen ihnen sogar die gleichen kognitiven Fähigkeiten wie Primaten zu (Quelle: PETA) Nur können sie eben nicht schreien……

 

Und das würden sie wohl, wenn sie es könnten: Fische an der Angel schlucken den Haken oft so weit hinunter, dass die Angler beim Herausholen des Hakens oft auch die Gurgel und Eingeweide des Fisches mit herausreißen oder zumindest verletzen.

 

100 Millionen Tonnen Fisch werden laut PETA jedes Jahr aus den Weltmeeren gezogen. In riesigen Netzen werden sie oft stundenlang in drangvoller Enge mitgeschleppt. Viele erdrücken und verletzen sich dabei gegenseitig - oder später, wenn sie an Bord geholt werden. Hier werden sie behandelt wie Sachen, nicht wie Lebewesen. Zum Teil werden sie mit an Laubrechen erinnernden Geräten „sortiert“ oder gleich aufgespießt, um aus dem Meer geholt zu werden. So zeigt es Christian Rohde in seinem Film „Die Ware Tier“, der im November 2006 von der ARD ausgestrahlt wurde. Die Fische werden zum Sortieren auf Haufen geworfen, in die die Fischer auf dem Kutter auch schon mal hineintreten, wenn sie vorbei müssen. Wer das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß von 38 cm Länge nicht erreicht, wird wieder über Bord geworfen. Ein Großteil dieser Tiere, auch „Beifang“ genannt, erlebt den nächsten Tag nicht. Sie erleiden einen Schock und werden aufgrund ihrer Verletzungen leichte Beute für Möwen oder Raubfische. Diejenigen, die das Gardemaß erreichen, sind ohnehin todgeweiht. Meist werden sie noch an Bord aufgeschlitzt und auf Eis gelegt - von einer Betäubung war in dem Film nichts zu sehen.

 

Da die Meere inzwischen halb leer gefischt sind, die Nachfrage aber trotzdem steigt, geht der Trend zu so genannten „Aqua-Kulturen“. Ein Drittel der verzehrten Fische kommt mittlerweile aus diesen Fischfarmen. Laut PETA sind das  55 Millionen Tonnen Fisch im Jahr. Das Problem: Um 1 Kilo Lachs zu „produzieren“, müssen 5 Kilo Fisch verfüttert werden. Und mit dem natürlichen Leben der Fische st es auch nicht weit her: Wie der Film  „Ware Tier“ zeigt, wird es spätestens gegen Ende der Zucht-Zeit für die Fische verdammt eng in ihren Tanks. Und gefüttert werden sie mit Pellets.

 

Viele Menschen meinen auch, dass Fisch im Gegensatz zu Fleisch gesund für sie wäre. Dabei sind viele Flossentiere inzwischen dank der starken Verschmutzung der Meere stark belastet. Mit DDT, Dioxinen und Blei. Und PCBs: Synthetischen Chemikalien, die das Wasser verschmutzen und sich wie Hormone verhalten, dem Nervensystem schaden und zu Vergesslichkeit, Schwindel, Krebs und Unfruchtbarkeit führen können. Zudem enthalt Fisch oft viel Fett und Cholesterin, was zu Arterienverstopfung führen kann. (Quelle: PETA)

 

www.peta.de  oder www.Fischen-tut-weh.de

 


Was Sie tun können:

 

Kaufen und essen Sie keinen Fisch!

 

Klären Sie Ihre Mitmenschen auf, die noch immer meinen, Fisch sei gesund oder Fische könnten keine Schmerzen empfinden!

 

Es gibt inzwischen vegetarische (vegane) Alternativen zu Fischgerichten, z.B. von der Firma Redwood. Auch vegane Scampis (siehe www.attilahildmann.com) und Fischstäbchen („Käpt’n Tofu“) wurden schon gesichtet. Fragen Sie im Bioladen oder Reformhaus danach, damit diese Produkte bekannter werden und auch Fleischesser im Regal begegnen.

 

Das Unternehmen Kaufland ist derzeit (Herbst 2006) dabei, den Verkauf von Lebendfischen in einer Filiale in Neckarsulm zu testen. Je nach dem, wie das Projekt läuft, wird der Verkauf entweder ausgeweitet oder eingestellt. Bitte protestieren Sie bei Kaufland dagegen:

 

Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG
Rötelstr. 35
D-74172 Neckarsulm

Telefon: +49 7132 94-00
Fax: +49 7132 94-4200
E-Mail:
Info@kaufland.de

 

Protestieren Sie gegen das geplante Delfinarium auf Rügen! Einen Musterbrief und Adressen finden Sie unter www.peta.de (Aktionsaufrufe)

 

Protestieren Sie gegen den Verkauf von Hummern mit zusammen gebundenen Scheren bei Metro! Die lebenden Tiere werden dort oft wochenlang gelagert. Details unter www.peta.de (Aktionsaufrufe)

 

Kontakt:
METRO AG
Unternehmenskommunikation
Schlüterstraße 1
40235 Düsseldorf

Pressesprecher Herr Homeyer, Herr Truchsess,
Telefon: 0211 / 6886-2870
Telefax: 0211 / 6886-2000
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