. . . Presse
Presseartikel zur Mahnwache im September 2007
Pressemitteilung 04.10.06 Tierrechte OWL
Eröffnung einer Ausstellung im Umweltzentrum zum Thema: „Zirkus ohne Tiere“
Was für viele Menschen eine Belustigung ist, ist für viele Tiere reine Quälerei. Um die wirklichen Zustände, in der sich Zirkustiere befinden, für alle BürgerInnen erlebbar zu machen, wird im Umweltzentrum, August-Bebel-Straße 16 - 18, am 22.10.2006 eine Ausstellung zu diesem Thema eröffnet werden. Die Ausstellung „Zirkus ohne Tiere“ wurde bis vor kurzem erfolgreich im Detmolder Rathaus gezeigt und wurde vom dortigen Bürgermeister unterstützt.Sie verfolgt das Ziel nicht nur Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren, sondern auch Erwachsene auf die Missstände in vielen Zirkussen hinzuweisen. Von artgerechter Haltung in Zirkussen kann größtenteils keine Rede sein. In einem Selbsterfahrungskäfig kann dies auch an Ort und Stelle ausprobiert werden. Für Tierquälerei sollte es keinen Applaus geben. Mit dieser Ausstellung sollen gezielt Schulen und Kindergärten angesprochen werden.
Fernziel des Netzwerkes Tierrechte OWL ist es sensibel mit Platzvergaben für Zirkusse mit Tieren umzugehen oder gar nicht zu ermöglichen. Nach Meinung der Tierschützer würde dieses im Sinne der Tiere sein. Die Tierschützer sehen bei einer kritischen Behandlung von Tierzirkussen keine Beschneidung der Bürger an Belustigung oder Unterhaltung. Aufführungen von Unternehmen ohne Tiere wie z.B. Flick-Flack sind die besseren Alternativen, weil sie die Rechte der Tiere schützen.
Alle BürgerInnen sind zu dieser Ausstellung sowie zu der Eröffnung am 22.10.06 herzlich eingeladen.
Neben mehreren Programmpunkten sind Informationen zu diesem Thema von Tierschützern zu erhalten.
Information für die Presse: Das Netzwerk Tierrechte würde sich freuen, wenn die Medien vor und nach der Eröffnungsveranstaltung fachlich in den Organen über die Ausstellung berichten würden.
Wir danken für die Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
(Umweltzentrum)
(Tierrechte OWL)
(Arbeitsgruppe Tierschutz)
Dieser Tage demonstrierte unser Netzwerk für Tierrechte am Ravensberger Park in Bielefeld gegen die groß angekündigte Reptilien-Show.
Artikel aus: Westfalenblatt am 24.04.06


08.11.06 Verbot der Wildtiere im Zirkus rückt näher
Gemeinsame Pressemitteilung: Menschen für Tierrechte / Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. / animal public e.V.
Verbot der Wildtiere im Zirkus rückt näher
Der Agrarausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Expertenanhörung die Stellungnahmen von Tierschützern, Veterinären und Tierlehrern zur Haltung von Wildtieren in Zirkussen angehört. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und animal public, die eng zu diesem Bereich zusammenarbeiten, waren in die Fachdebatte eingebunden.
Die Frage der Haltungsbedingungen, Definition von Wildtieren und bekannte Probleme wurden angesprochen. Bemerkenswert war die qualitativ hochwertige Stellungnahme der anwesenden Tierschützer, allen voran Laura Zimprich von animal public. Vonseiten der Veterinäre wurden große Probleme im Vollzug bzw. bei der Beseitigung von Tierhaltungsproblemen eingeräumt. Die Einführung eines Zirkuszentralregisters wurde von allen Experten befürwortet. Bei der Stellungnahme des Verbandes der Tierlehrer führte die Schilderung eines vermeintlich positiven Beispiels zum Zwischenruf "Tierquälerei" seitens der Bundestagsabgeordneten. Laura Zimprich, Vorsitzende von animal public und Referentin des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, resümiert: "Wir konnten den Bundestagsabgeordneten die Probleme der Wildtierhaltung im Zirkus näher bringen. Wir sind guter Dinge, dass das Verbot verschiedener Wildtiere im Zirkus bald verankert wird."
Hintergrund der Anhörung war der bisher nicht umgesetzte Beschluss des Bundesrates aus dem Jahr 2003. Danach soll die Bundesregierung Rechtsvorschriften schaffen, die das Halten bestimmter wild lebender Tiere - insbesondere von Affen, Elefanten und Großbären - in Zirkusbetrieben grundsätzlich verbieten. Ebenso soll ein Zentralregister zur Erfassung der Tierbestände geschaffen werden. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hatte im Vorfeld ein umfassendes Rechtsgutachten vorgelegt, nach dem die Umsetzung des Bundesratsbeschlusses verfassungsrechtlich unbedenklich ist.
Kontakt: Pressestelle - Tel.: 05207 - 929263,
Artikel zu den Hubertusmessen

Pressebericht zur Pelzdemo am 06.01.2007